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Business E-volution - E-Shops

E-Shops

Verweis Seite 94 aus Business E-volutiuon

1. Mietshops

Die Haupttücken von Mietshops sind die oft fehlende oder nicht vorhandene Anbindung an die eigene Lagerhaltung/Warenwirtschaft sowie die überwiegend nicht mögliche Verfügbarkeitsprüfung. Für BTC-Lösungen (build-to-consumer) oder variantenreiche Artikel (Farben, Größen, Geschmacksrichtungen) kommen Mietshops daher weniger in Frage als für standardisierte Produkte ohne Varianten. Den "Mini-Shop" mit wenigen Artikeln bekommt man momentan praktisch überall gratis. Sehr genau zu prüfen ist dabei jedoch immer, 
  • wie man als Anbieter zu seinem Geld kommt - gerade dann, wenn etwa Nachnamekosten aufgrund des Warenwertes der Durchschnitts-Bestellung die Marge "auffressen" würden und
  • wie sich ein solcher Shop für den Kunden in Verständlichkeit, Navigation und Bedienbarkeit präsentiert.

Große Mietshop-Anbieter in Deutschland sind z. B. und wirklich nur unter anderem: www.strato.de sowie www.puretec.de. Eine grobe Übersicht über Leistungen und Preise findet man unter http://www.shoptarif.de/tab1mainshops.htm

2. Shopsysteme

Für das Betreiben eines eigenen Shop-Systems lohnt es sich immer, recht aktuelle Vergleichstests aus der Fachliteratur zu bemühen, wie z. B.: Internet Professionell E-Commerce- E-Shop-Systeme im Vergleich. Damit allein sollte jedoch eine Kaufentscheidung keinesfalls gefällt werden, denn der Testsieger muß nicht für den eigenen Bedarf passen. Hier ist dann ein Evaluations- und Einführungsprojekt gefordert. Dies kann analog zu den Kapiteln 5 und 6 in "Erfolgsfaktor Content-Management"  beschrieben geschehen. Denken Sie auch an die sauberen Schnittstellen zu Ihrer Warenwirtschaft oder Lagerhaltung, vgl. dazu "Business E-volution" unter Abschnitt 2.12.

3. Das Kundenvertrauen

Problem:

Gerade im schwierigen Marktumfeld der B2C-Shops (vgl. auch Wirtschaftswoche heute - Netzwelt) wird es immer wichtiger, sich von der Konkurrenz abzuheben und dem (verunsicherten) Kunden Sicherheit zu geben. Ein psychologisches Hauptproblem potenzieller Kunden liegt darin, dass es keinen menschlichen, direkten und persönlichen Kontakt gibt, insbesondere dann, wenn etwas im Fulfillment nicht funktioniert oder eine Reklamation notwendig wird. Oft ist die "Return Policy" des Anbieters versteckt, aus rechtlichen Gründen für Otto Normalverbraucher unverständlich, langwierig und kompliziert. 

Ansatz:

Shop-Betreiber schließen mit Töchtern von Versicherungskonzernen einen Rahmenvertrag ab, erhalten ein Gütesiegel für ihren Shop und die Online-Kunden eine verbriefte Rückgabe-Garantie, z. B. eine Geld-Zurück-Garantie. So finden sie z. B. unter www.trustedshops.de einen solchen Dienstleister. Auch für den B2B-Bereich gibt es Äquvalentes: www.bonitrus.com.

Abwägung:

Man tut ja gerne (fast) alles für den Kunden, aber gerade bei solchen Garantien im B2C-Onlinehandel muss man sehr klar die Kosten kalkulieren. Mittelfristig steht zu befürchten, dass es in Europa ähnlich hohe Rücksendequoten geben wird wie in den USA (bis zu 30%). Diese Handling- und Logistikkosten müssen dann auf das Gesamtsortiment eingepreist werden. Dies ist aufgrund des Konkurrenzdruckes nicht einfach.