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Business E-volution - Das E-Business-Handbuch  Erfolgsfaktor Content Management - Vom Web Content bis zum Knowledge Management

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Business E-volution Glossar R

RAID (Redundant Array of Inexpensive Disks)

Ein für Server eingesetztes Modul aus mehreren Standardfestplatten. Mit einem ECC-Verfahren kann der Ausfall einer Festplatte ohne Datenverlust verkraftet werden.

RAMDAC

RAM Digital (to) Analog Converter, also "DA-Wandler mit Speicher". Baustein auf Grafikkarten. Der RAMDAC erzeugt aus den digital eingespeicherten Farbwerten das analoge RGB-Ausgangssignal für einen Farbmonitor.

RARE (Reseaux Associes pour la Recherche Européene)

Organisation zur Koordinierung der Netzwerkaktivitäten in Europa, wobei von RARE vor allem eine auf Basis der ISO/OSI-Normen basierenden Infrastruktur favorisiert wurde.

RARP (Reverse Address Resolution Protocol)

Methode, um MAC-Adressen in IP-Adressen umzuwandeln.

RAS (Remote Access Service)

RAS verbindet Windows - Computer über das DFÜ-Netzwerk

Rastergrafik

Eine Rastergrafik setzt sich im Gegensatz zu Vektorgrafiken aus vielen Bildpunkten (Pixel) zusammen, die in einem festen Raster angeordnet sind.

RAW-Format

Ein flexibles Dateiformat für den Austausch von Dokumenten zwischen Programmen und Plattformen. Jedes Pixel wird durch 8 Byte beschrieben, wobei jedes Byte wiederum aus 8 Bit besteht. 0 entspricht Schwarz, 255 Weiß.

Ray-Tracing

Bildberechnung, bei der ein virtueller Lichtstrahl von einer virtuellen Kamera auf eine 3D-Szene projiziert wird, um Oberflächengestaltung und Sichtbarkeit zu ermitteln. Die Berechnung ist sehr zeit- und rechenintensiv.

RD (Receive Data - Datenempfang)

Signal der V.24-Schnittstelle.

RDBMS (Relationales DatenBank-ManagementSystem)

Im DBMS können Relationen zwischen den Datensätzen von Einzeldatenbanken genutzt werden. So können z. B. in einer Produkt-Datenbank die Adressen der Lieferanten aus einer Lieferanten-Datenbank angegeben werden.

RealAudio

Technik von Progressive Networks, über die sich Audiodaten (Ton) in Echtzeit via Internet übertragen lassen.

Realname

Bezeichnung eines echten Namens in einem Kommunikationssystem. Gegenteil ist Pseudonym.

Redaktionssystem

Software zur Erstellung, Be- und Verarbeitung redaktioneller Contents. Oft auch mit Ausgabefunktionalität.

Redundanz

Überfluss an Informationen, Daten, die keinen wirklichen Informationsgehalt besitzen (da sie mehrfach angegeben werden).

Referenz

Eine Referenz bezeichnet allgemein den Verweis (Zeiger) auf eine bereits vorhandene Instanz, um sie mit allen Eigenschaften ein weiteres Mal zu verwenden.

Refresh

Browserbefehl, der einen Neuaufbau der dargestellten Seite bewirkt.

Registry

Das "Gedächtnis" von Windows seit Windows 95, in dem alle Hard- und Softwareeinstellungen zentral verwaltet und gespeichert werden.

Relationale Datenbank

Eine Datenbank, bei der es keine vorher festgelegte Verknüpfungsstruktur gibt. So lassen sich während des laufenden Betriebs neue Verknüpfungen zwischen Tabellen (etwa Kunden und Rechnungen über die Kundennummer) festlegen.

Relevance Feedback

Suchtechnik. Im Gegensatz zur "normalen" Suche in einer Suchmaschine wird bei Relevance Feedback das (erste) gefundene Suchergebnis in die nächste suche mit einbezogen und so die Suche an sich schrittweise verfeinert.  Diese Technik gibt es bereits bei WAIS, wobei Dokumente oder Teile eines Dokuments als Anfrage verwendet werden.

Reload

Browserbefehl, der die aktuelle Webseite erneut von einem Server anfordert. Im Deutschen der Befehl "Aktualisieren" oder "Neu laden".

Remailer

Server, der E-Mail anonym weitersendet. Remailer löschen dazu die Absenderadresse einer E-Mail vor dem Weitersenden. Um Überwachungsversuchen, z. B. seitens staatlicher Behörden, zu entgehen, werden üblicherweise keine Daten über eingegangene E-Mails gespeichert. Zusätzlich können E-Mails mit dem PGP-Schlüssel des Servers kodiert werden, der die empfangenen E-Mails nach der Dekodierung in zeitlich ungeordneter Folge weitersendet.

Remote Access

"Entfernter Zugriff"... Zugriff auf entfernt liegende Netzwerkressourcen, z. B. Einwahl in das Firmennetzwerk via DFUE-Netzwerk. Auch: Fernsteuerung eines Rechners.

Remote-Dienst

Mitarbeiter zu Hause, im Außendienst oder in kleinen Filialen arbeiten per Remote-Verbindung auf dem firmeneigenen Server. Sie vermeidet doppelte Datenhaltung und sorgt für aktuelle Daten.

Remote Login

Das Arbeiten auf einem entfernt stehenden Computer unter Benutzung eines Protokolls und Netzwerkes. Der lokale Computer verhält sich dabei so, als wäre er direkt an dem Remote-Computer angeschlossen. Dazu wird der eigene Rechner mittels Software so eingerichtet, da er sich wie ein Terminal am fernen Rechner verhält. Alle am lokalen Rechner getätigten Tastaturanschläge gehen als Befehle direkt an den Host-Rechner. Der Name dieses Protokolls heißt Telnet, ebenso wie der Name des Programms, das diese entfernte Kommunikation ermöglicht.

Rendering

Rendering ist die Wiedergabe einer dreidimensionalen Darstellung unter Berücksichtigung aller Lichtquellen durch Verwendung von verschiedenen Schattierungsverfahren.

REP (Robots Exclusion Protokoll)

Damit können Robots (WWW-Suchagenten) z. B. vom Sammeln von E-Mail-Adressen auf Internet-Seiten abgehalten werden oder ganz davon abgehalten werden, die Website überhaupt zu indizieren..

Repeater

"Wiederholer". Gerät, das den Signalverlust in längeren Datenleitungen wie ein Verstärker ausgleicht. Der Repeater empfängt ein gerade noch eindeutig erkennbares Zeichen generiert dies dann frisch und neu und sendet das neu generierte Zeichen.

Replikation

Gängige Praxis zur Absicherung von Datenbeständen aller Art sowie zur Lastverteilung. Das Grundprinzip ist dabei, dass Server B in regelmäßigen Abständen alle relevanten Daten von Server A kopiert und somit - zumindest für diesen Moment - zwei synchronisierte Kopien desselben Datenbestands vorhanden sind. Das können Mails sein, öffentliche Ordner, Netzwerkverwaltungsdaten oder z. B. die Synchronisation der Datenbankeinträge von WINS-Servern in verschiedenen Subnets.

Repository (dt.: Lager, Archiv)

System zur Aufbewahrung von Quellen für Programme und Dokumenten. Organisierte Sammlung von Daten.

Ressourcen (Betriebsmittel)

Allgemein alle zu einem Datenverarbeitungssystem gehörende Hard- und Softwarekomponenten, z. B. die in einem Computer eingebaute Festplatte und der angeschlossene Drucker sowie die verfügbaren Kapazitäten an Arbeits- und Festplattenspeicher.

Retrievalsprache

Kommandosprache für Datenbanken bzw. Datenbankabfragen, wie z. B. SQL.

Reverse-Lookup-Datei

Wird benötigt, um aus einer vorgegebenen IP-Adresse den dazugehörigen Host-Namen zu ermitteln.

RFC (Request for Comments)

Seit 1969 bestehende durchnummerierte Sammlung von Dokumenten, die Standards, Protokolle etc. der Internet Protokoll Suite beschreiben.

RFC822

Das Internet-Standardformat für die Header von E-Mails, oft auch als 822ger Messages bezeichnet. Der Name kommt von dem Dokument RFC822, das diese Spezifikation enthält und im RFC abgelegt ist.

RGB (Rot, Grün, Blau)

Bezeichnet das additive Farbmodell von Bildschirmen, in dem jede Farbe aus diesen drei Grundfarben zusammengesetzt wird.

RIFF (Resource Interchange File Format)

Dateiformat zur Speicherung von Multimedia-Daten, das 1991 von Microsoft und IBM entwickelt wurde. RIFF-Dateien können sehr unterschiedliche Daten enthalten, z. B. Bitmaps, Audio- und Videodaten oder RTF-Texte.

Ring-Topologie

Hier ist jedes Netzwerkgerät sowohl mit dem rechten als auch mit dem linken Nachbarn verbunden. Der Nachbar des "letzten" Geräts ist gleichzeitig der Nachbar des "ersten" - im Gegensatz zum Bus.

RIP (Routing Information Protocol)

Protokoll, mit denen Router Informationen untereinander austauschen. Dadurch können Router den optimalen und kürzesten Datenweg zwischen Netzwerken ermitteln.

RIPE (Reseaux IP Européenne)

Zusammenschluss europäischer Netze, welche die TCP/IP-Protokollfamilie verwenden.

RISC (Reduced Instruction Set Computing)

Dies bezeichnet ein besonderes Prozessorkonzept. Statt Anweisungen oder Befehle (Instruktionen) über flexible elektronische Baugruppen im Prozessor ausführen zu lassen, werden die Befehle im Prozessor fest "verdrahtet". Das erfordert allerdings mehr elektronische Baugruppen (Register) im Prozessor sowie ausgeklügelte Technologien. Befehle können dann aber meist während eines Prozessortaktes ausgeführt werden, was einen enormen Geschwindigkeitsschub ergibt.

RJ45-Kabel

Netzwerk-Kabel mit max. Übertragungsraten von:
- Kategorie 5 bis 100Mbit/s
- Kategorie 4 bis 16Mbit/s
- Kategorie 3 bis 10Mbit/s

RLE (Run Length Encodin)

Algorithmus zur Komprimierung von Daten. Sich wiederholende Werte werden durch eine Angabe des Wertes und einen Zähler ersetzt.

Robots

Allgemein ausgedrückt ist ein Robot ("Roboter") eine Art automatisierter Software oder ein Softwareagent. Besonders in zwei Bereichen werden Robots häufig eingesetzt: im Chat und bei den Suchmaschinen im WWW. Beim Chat übernehmen die Robots die Funktion des ChanOps (channel operator), wenn dieser nicht online ist. Die Robots begrüßen neue Chatter und versorgen diese mit Informationen. Bei den Suchmaschinen übernehmen die Robots die Aufgabe, Dokumente im WWW und deren Hyperlinks ausfindig zu machen und anschließend zu katalogisieren. Die gesammelten Informationen werden anschließend durch die Suchmaschinen zugänglich gemacht.

ROM (Read Only Memory)

Baustein, auf dem Informationen dauerhaft gespeichert ist und nicht wieder überschrieben werden kann. Am häufigsten anzutreffen in Form eines sogenannten EEPROM (Electrical Erasable Programmable ROM). In solchen EEPROM-Bausteinen ist z. B. das BIOS eines Rechners gespeichert, das man dann auch aktualisieren kann. Mit einem reinen ROM geht das nicht.

ROT13

Ein Verschlüsselungsverfahren im Usenet, das nicht datensicher ist. Bei diesem Verfahren wird jeder Buchstabe durch einen anderen ersetzt, der 13 Positionen weiter im Alphabet zu finden ist. So wird aus einem "a" ein "n". Durch dieses Verfahren kann eine Person eine aggressive Nachricht im Usenet veröffentlichen, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Durch die Option "Apply ROT13" im Edit-Menü oder durch drücken der Tasten Strg+R können Sie ROT13-Artikel decodieren.

Route (dt.: Weg)

Ein Weg vom Anfang bis zum Ziel durch ein Netzwerk. Die Funktion übernimmt der Router.

Router (dt.: Wegbereiter)

Hard- und/oder Software, die eine Verbindung zwischen verschiedenen Netzen herstellt. Meistens passiert ein Datenpaket im Internet mehrere Router. Die physikalischen Gegebenheiten der Komponenten können unterschiedlich sein; ein Router kann z. B. Daten zwischen einem Ethernet und einer Standleitung transferieren. Wenn man so will, eine Ampel oder ein intelligentes Verkehrsleitsystem für Datenverkehr in Netzwerken.

Routing

Das Weiterleiten eines Datenpaketes durch den Router.

Routing Domain

Eine Anzahl von Routern, die Informationen über Adressen mit einer administrativen Domain austauschen.

RS232-Schnittstelle

Vergleichsweise langsame, serielle Schnittstelle für den Anschluss von Modems, externe ISDN-Adapter und Mäuse an den PC.

RSA

Aus den Anfangsbuchstaben der Erfinder (Rivest, Shamir und Adleman) zusammengesetzte Bezeichnung für ein Datenverschlüsselungssystem nach dem Verfahren der öffentlichen Schlüssel (Public Keys). Dabei können Nachrichten mit einem öffentlich, allgemein zugänglichen Schlüssel chiffriert, aber nur mit einem zweiten, geheimen Schlüssel wieder dechiffriert werden. Das Verfahren beruht wie die anderen bekannten Public-Key-Verfahren auf der Primfaktorzerlegung von Zahlen, die für hinreichend große Zahlen selbst auf Hochleistungsrechnern nicht in vernünftigen Zeiträumen zu leisten ist. Inzwischen sind die Anwendungen(!) des RSA-Algorithmus auf Hochleistungs-PC's jedoch in vernünftigen Zeiten zu knacken, da sich die Rechnerleistung stark verbessert. Größere Primzahlen müssen her.

RSX (Realistic Sound Experience)

Software von Intel, die zur realistischen, dreidimensionalen Klangwiedergabe verwendet wird. Ungebräuchlich.

RTF (Rich Text Format)

Ein ASCII-Format für Textdokumente mit Layout-Auszeichnungen.

RTFM (Read the Fucking Manual - Lies das verdammte Handbuch!)

Aufschrei von SysOps bei vielen Fragen lesefauler Benutzer. Des weiteren Standardantwort bei dummen Fragen in einer Newsgroup.

RTS (Request To Send - Sendeaufforderung)

Signal der V.24-Schnittstelle.

Rundsenden

Übertragungsart, bei der eine Faxvorlage an mehrere Faxgeräte versandt wird.

Runtime-Modul

Erlaubt die Ausführung einer Datenbankanwendung auch ohne das komplette Entwicklungssystem. Für die kostengünstige Verteilung von Anwendungen ist ein Runtime-Modul unumgänglich.