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Business E-volution - Das E-Business-Handbuch  Erfolgsfaktor Content Management - Vom Web Content bis zum Knowledge Management

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Business E-volution Glossar M

MAC (Medium Access Control)

Protokoll nach IEEE-802 (OSI-Schicht 2) speziell für Ethernet-Netzwerk-Karten. Die MAC-Adresse ist eine 8-Byte-Adresse, die in der Kartenelektronik weltweit eindeutig festgelegt ist, d. h. jede Netzwerkkarte hat ihre eigene, eindeutige MAC-Adresse.

Mail (dt.: Post)

Siehe E-Mail.

Mailbombing

Bombardierung eines Empfängers mit sehr großen oder vielen E-Mails, die unter Umständen den Mail-Account des Opfers oder den Server des Providers blockieren und sogar zum Absturz bringen.

Mailbox

Bezeichnung für ein Postfach bei einem Onlinedienst oder Provider oder Firmen oder von Privatpersonen betriebener Rechner mit spezieller Software, zu dem man sich entweder gegen einer Gebühr oder kostenlos mittels eines Modems oder ISDN verbinden kann, um mit anderen Anwendern Nachrichten und Daten auszutauschen (siehe auch BBS).

Mail-Gateway

Ein Computer, der zwei oder mehrere Mailsysteme miteinander verbindet und Nachrichten weiterleitet, z. B. von CompuServe zu AOL.

Mailing-Liste

Diskussionsrunde per E-Mail. Eine Mailing-Liste ist eine Mischform aus E-Mail und Newsgroup. Mailing-Listen werden immer zu einem bestimmten Sachgebiet eingerichtet. Interessenten können die gewünschte Liste abonnieren (subscribe) und erhalten ab diesem Zeitpunkt per E-Mail die Nachrichten der Teilnehmer. Eine Nachricht wird dabei immer nur an eine einzige Adresse versandt und von dort aus automatisch an alle Abonnenten dieser Liste verteilt.

Mail-Server

Programm, das E-Mails automatisch verarbeitet.

Majordomo

Bekanntes UNIX-Programm, das Mailing-Listen verwaltet (siehe auch Listserv).

Makro

Makros automatisieren häufig wiederkehrende manuelle Bedienungsschritte in einer Anwendung. Leider wird dieser Mechanismus ob seiner breiten Funktionalität oft auch gern von Viren genutzt.

Man pages

Dies ist das zentrale Hilfesystem unter dem Betriebssystem Linux oder jedem anderen UNIX.

MAPI (Mail Application Programming Interface)

Ein vom Microsoft ins Leben gerufener Standard, mit dem E-Mail-Programme kommunizieren können. Hat außerhalb von Microsoft-Produkten keine Bedeutung.

Markierung

Eigentlich wird immer dar englische Begriff Tag verwendet.

MathML

Mathematical Markup Language.

MBit (1024 KBit)

Kurz für Megabit (siehe auch Bit).

MBONE (Multicast Backbone)

Teilnetz des Internet, in dem IP-Multicast unterstützt wird. Über das MBONE werden Videokonferenzen, Video- und Audiorundsendungen u. a. realisiert.

Mbps (Megabit per second)

Angabe der Übertragungsleistung einer Leitung. Mit 1 Mbps lassen sich etwas über 95 KByte in jeder Sekunde übertragen.

MByte (1024 KByte)

Kurz für Megabyte (siehe auch Byte).

MCI (Media Control Interface)

Softwareschnittstelle zur Ansteuerung von Multimedia-Geräten auf Windows-PCs.

MD (Mini Disc)

Die Mini Disc ist ein digitales MO-Tonaufnahmesystem (magneto optisch) auf Basis diskettenähnlicher Datenträger (2,5-Zoll) für den HiFi-Bereich und arbeitet ähnlich wie MP3 mit einer verlustbehafteten Datenkompression. Damit lassen sich wie auf einer herkömmlichen CD bis zu 74 Min. Musik unterbringen.

Media, continuous und descrete

siehe Discrete Media resp. Continuous Media.

Mehrgeräteanschluss

Telefonanschluß im Euro-ISDN, bei dem ohne Telefonanlage bis zu acht Endgeräte angeschlossen werden können. Die Auswahl des Endgerätes geschieht über eine MSN oder eine Dienstekennung. (s. auch Anlagenanschluss)

Message (dt.: Botschaft)

Die einzelne Nachricht in einer Newsgroup, auch Artikel genannt.

Metadaten

Informationen, die im Startbereich von HTML-Dokumenten stehen. Mit der Hilfe von Meta-Daten werden bestimmte Eigenschaften von Internet-Seiten beschrieben, ohne dass ein Browser sie darstellt. Suchmaschinen können diese Daten interpretieren und speichern die Web-Seiten nach diesen Vorgaben in ihrer Datenbank.

Metafile

Datei, die Kommandos zum Zeichnen von Grafiken enthält.

Metasprachen (meta = griech.: über)

Metasprachen beschreiben andere Sprachen. Der Vorteil von Metasprachen besteht darin, dass sie den Aufwand für die Entwicklung von Parsern (Übersetzern) verringern.

Meta-Suchmaschinen

Meta-Suchmaschinen erlauben die gleichzeitige Suche mit mehreren Suchmaschinen.

Meta-Tags

Meta-Tags werden in den Head-Bereich des HTML-Dokuments eingefügt. Sie sind für den Betrachter der Seite nicht sichtbar, können von den Robots der Suchmaschinen erkannt werden und dienen der Katalogisierung der Webseiten in der Datenbank der Suchmaschinen.

MFV (Mehrfrequenzwahlverfahren)

Entspricht dem Tonwählverfahren.

MIDI (Music Instruments Digital Interface)

Der Standard zur Kommunikation zwischen elektr(on)ischen Musikinstrumenten. Auch als Dateiformat zum Speichern von Musikdaten (welcher Ton wie lange zu welchem Zeitpunkt von welchem Gerät?). Kommt im WWW dank des geringen Datenvolumens für Hintergrundmusik zum Einsatz. 

MILNET

Military Network. Organisatorisch abgetrennter Teil des Internets, der von militärischen Institutionen der USA betrieben wird.

MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions)

Bezeichnet ein Verfahren zum Kodieren/Dekodieren von E-Mail bzw. ein Klassifizierungssystem für Dateiformate im Internet. Damit können auch Bilder, Videos und andere Multimediakombinationen via E-Mail verschickt werden. Der MIME-Typ entscheidet, welches Hilfsprogramm vom Browser gestartet werden muss.

MIPS (Million Instructions Per Second)

Damit wird die Geschwindigkeit eines Rechners angegeben.

Mirror (dt.: Spiegel)

Server, der den Inhalt eines anderen spiegelt, d. h. eine Kopie der Daten dieses Servers zur Verfügung stellt.

M-JPEG-Verfahren

Beim Motion-JPeg-Verfahren wird jedes Einzelbild des Videos komprimiert. Dabei lässt sich der Kompressionsfaktor je nach gewünschter Datenmenge und Bildqualität einstellen. Je geringer der Kompressionsfaktor, desto höher ist die resultierende Bildqualität, aber auch der Speicherplatzbedarf des Videos.

MMX

Multi Media eXtension. Eine Erweiterung des Befehlssatzes von Intel-Prozessoren - vorwiegend zur Beschleunigung von Ton- und Bildwiedergabe.

MMX-Record (Mail eXchange-Records)

Spezieller Eintrag eines DNS-Servers. Damit lassen sich E-Mails auf Ausweichrechner umleiten, wenn der Zielrechner gerade nicht erreichbar ist.

MMX-Technologie

Die Intel-MMX-Technologie besteht aus Befehlen und Datentypen, die insbesondere Multimedia- und Kommunikations-Anwendungen zugute kommen.

MNG (Multiple-Image Network Graphics)

Dieses basiert auf dem PNG-Format und erlaubt Animationen (bewegte Bilder), ähnlich dem Animated GIF-Format. Es wird vom W3C empfohlen, kann aber derzeit nicht von allen Browsern verarbeitet werden.

MNP (Microcom Network Protocol)

Ein Standardprotokoll zum Übertragen von komprimierten Daten auch über schlechte Telefonleitungen.

MO (Magneto-optisch)

Kombination von magnetischen und optischen Bauelementen und Verfahren.

MOD (Dateiformat)

Das MOD-Format stammt ursprünglich aus der Amiga-Welt. Wie bei MIDI speichert es die Musikdateien in Form von Abspielanweisungen. Die Datei enthält jedoch zusätzlich die digitalisierten Klangsamples.

MOD (Magneto-optical disk) oder MO-Disk

Spezieller, CD-ähnlicher Datenträger, der zur Datensicherung in Mode kam, als DAT-Bänder zu klein und DLT-Bänder noch nicht erfunden waren. Technisch leider Immer etwas anfällig. 

Modem

Ein Kunstwort aus den Begriffen Modulator und Demodulator. Ein Modem verbindet einen Computer mit dem analogen Telefonnetz und wandelt digitale Daten in Tonsignale um, die Daten werden moduliert. Bei Ankunft werden die übertragenen Daten wieder in digitale Signale demoduliert (zurückverwandelt).
Da der Begriff Modem sehr gebräuchlich ist, wird er heute auch gern für (rein digitale) "Modems" verwendet, z. B. Kabelmodems, Satellitenmodems oder DSL-Modems.

Moores Gesetz

Die im Jahr 1986 aufgestellte These von Gordon Moore (Mitbegründer von Intel), wonach sich die Rechengeschwindigkeit von Mikroprozessoren alle 18 bis 24 Monate verdoppelt.

Morphen

Durch Morphen können zwei ähnliche Motive (Bilder von Hase und Igel) ineinander überblendet werden (aus dem Hase wird ein Igel und umgekehrt). Sehr beliebt ist das Morphen mit Hilfe von Computern und digitalen Schrittsystemen.

Mosaic

WWW-Browser von NCSA, der kostenfrei für die verschiedensten Plattformen erhältlich ist. Geschichte.

Mozilla

Codename des Netscape-Navigators, der auf das dinosaurierähnliche Maskottchen von Netscape hinweist.

Motherboard

Bezeichnet die Hauptplatine eines Computers. Sie ist das Rückgrat des Rechners. Auf der Hauptplatine werden alle weiteren Komponenten wie Prozessor und Speicher platziert. Auf ihr findet sich auch die gesamte Elektronik zur Steuerung von Festplatten, CD-ROM-Laufwerken, Disketten-Laufwerk und den Schnittstellen.

MPEG (Motion Picture Entertainment Group)

Ein Gremium von Experten der Unterhaltungsindustrie, das für die Entwicklung des Standardformates für digitale Video- und Audioaufzeichnungen zuständig ist. Bei diesem Format werden Video- und Audioaufzeichnungen in einer leicht komprimierten Datei gespeichert.

MPEG-Kompression (Moving Picture Expert Group)

Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an. Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt ein 90-Minuten-Spielfilm über 120 GByte (1 GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs) - für heutige Laufwerke unmöglich. Um der Datenflut Herr zu werden, speichert MPEG nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderungen von Bild zu Bild. Dadurch ergibt sich eine Reduktion auf nur etwa 0,7 Prozent der ursprünglichen Datenmenge.

MP3 / MPEG-3 (Moving Picture Expert Group (MPEG) Audio Layer III 

Das Soundformat hat das Erlanger Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen entwickelt. Das Format besitzt eine Audio-Komprimierung, die bis zu 90 Prozent der Datenmengen einer Musik-CD einspart, ohne hörbar an Qualität einzubüßen. Besonders interessant ist das Format fürs Internet, da sich so Musikstücke in CD-Qualität in akzeptabler Zeit herunterladen lassen. Audio-CD-Player können das MPEG-Format nicht lesen. Inzwischen sind MP3-Player im Handel. Dieses Format revolutioniert nicht nur die HiFi- und Musikszene, es mausert sich zum Standard.

MPEG-Videos (Moving Picture Expert Group)

Sie bieten eine weit höhere Qualität als ältere AVI-Videos, lassen sich aber nur mit speziellen MPEG-Karten abspielen.

MPOA (Multi-Protocol-Over-ATM)

Integriert alle gängigen Netzwerkprotokolle unter ATM, wie Ethernet, Token Ring und FDDI.

MPR  /  MPR II

Empfehlungen der Swedish Agency for Administrative Development (Statskantret) mit Grenzwerten für elektrische und magnetische Felder, die ein Monitor im Betrieb nicht überschreiten darf. Inzwischen ist bei aktuellen Monitoren die Konformität gemäß MPR II Standard.

MPSL (Multi-Protocol-Label-Switching)

WAN-Protokoll, das sie Skalierbarkeit von Switches gewährleisten soll.

MPU-401 (MIDI Processing Unit 401)

"Urvater" der PC-Anbindung für MIDI. Eine von Roland entwickelte MIDI-Schnittstelle. Sie definiert die MIDI-Kommandos in ein für den Wavetable-Synthesizer verständliches Format.

MSN (Multiple Subscriber Number)

Komplette Telefonnummer, die im Euro-ISDN das gezielte Ansprechen eines Endgerätes erlaubt (siehe auch EAZ).

MTBF (Mean Time Between Failures)

Mittlere Zeitdauer zwischen Störungen. Eine (theoretische) Kennzahl für die Zuverlässigkeit eines Systems. Sie gibt die Wahrscheinlichkeit an, mit der ein Gerät (etwa eine Festplatte) innerhalb eines gegebenen Zeitraums einwandfrei funktioniert. Je größer der MTBF-Wert, desto besser.

MTU (Maximum Transfer Unit)

Angabe wie groß das größte Datenpaket bei einer Netzwerkverbindung sein darf.

MUD (Multi-User Dungeon)

Rollenspiel, bei dem beliebig viele Spieler in einer Phantasiewelt zu überleben versuchen. Monster, Irrgänge, Magie gehören zur "Standardausstattung". Alles läuft im Textmodus ab, denn die eigentliche Faszination geht von der Zusammenarbeit mit anderen Spielern aus.

Multicast

Möglichkeit, einem IP-Paket mehrere Empfängeradressen mitzugeben. Diese Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung wird z. B. für Videokonferenzen benötigt, um das Datenvolumen zu begrenzen. Nicht alle Router im Internet behandeln solche Datenpakete korrekt.

Multifunktionsgerät

So nennt man Geräte, die mehr als eine Funktion anbieten. Z. B. Faxgeräte, die über eine PC-Schnittstelle verfügen. Sie lassen sich als Einzelgerät nutzen und können vom PC aus als Faxgerät, Scanner und Drucker angesprochen werden.

Multihosting

Die Fähigkeit eines Web-Servers, mehr als ein Internet-Adresse und mehr als ein Domäne auf demselben Server zu unterstützen. Auch Multihoming genannt.

Multimedia

Schöne Worthülse, aber die Bedeutung ist nicht eindeutig definiert. Begriff, der die Integration von Textinformationen mit Standbildern, Videofilmen und Tönen beschreibt. Multimedia-Anwendungen erfordern leistungsfähige Hardware und geeignete Ein- und Ausgabegeräte.

Multipart-Posting

Große Binärdateien werden normalerweise in kleinen Häppchen upgeloaded. Dies hängt mit der teilweise schlechten Übertragungsqualität zusammen. Um bei einem eventuellen Timeout nicht die ganze Datei zu verlieren, werden die Binaries getrennt.

Multiplexer

Einrichtung, die einen schnelleren Datenkanal in mehrere virtuelle langsamere Kanäle aufteilt. Es kann sich dabei um Hardware oder auch Software handeln.

MUVR (Multi User Virtual Reality)

Mehrere Betrachter können an einer VRML-Welt teilnehmen.