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Business E-volution - Das E-Business-Handbuch  Erfolgsfaktor Content Management - Vom Web Content bis zum Knowledge Management

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Business E-volution Glossar H

H323

Standard für Audio- und Videokonferenzen, der von vielen gängigen Telefonie- bzw. Konferenz-Anwendungen unterstützt wird, wie NetMeeting (Microsoft) und Conference (Netscape).

Hacker

Person(en) mit tiefen Kenntnissen über Computer, Netze und Datenkommunikation. Hacker bezeichnen - im Gegensatz zu den Medien - Leute, die in Rechnersysteme eindringen und dort Schäden hinterlassen, als Cracker.

Halbduplex-Verfahren

Datenübertragung in nur eine Richtung. Soll in beide Richtungen übertragen werden, so muss dauernd hin und her geschaltet werden (siehe auch Vollduplex).

Handheld PC (H/PC)

Quasi ein PC im Westentaschenformat (siehe auch PDA).

Handle

Siehe Alias.

Handshake

Ein Kommunikationsprotokoll, das den Datenfluss über die serielle Schnittstelle, etwa zwischen Modem und PC, kontrolliert. Man unterscheidet dabei zwischen Hardware- und Software-Handshake. Hardware-Handshake ist schneller als Software-Handshake, da dafür keine Zeichen übertragen werden müssen.

Hardcopy

Druckausgabe auf Papier, Film oder auf einem anderen dauerhaftem Medium.

Hardware (dt.: Hartware, Eisenwaren)

Bezeichnung für alles Dingliche an einem Computersystem (siehe auch Software).

Hash-Funktion

Eine Hash-Funktion nimmt einen Datenstring und gibt ein Ergebnis mit fester Größe aus - den Hash-Wert. Hash-Funktionen werden in verschiedenen Informatikbereichen verwandt, in der Kryptographie dienen sie meist als Prüfsumme einer Nachricht.

Hayes-Befehlssatz

Kommandosprache zur Modem-Ansteuerung, die ursprünglich von der Firma Hayes entwickelt wurde. Inzwischen Defacto-Standard in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Alle Befehle beginnen mit AT, daher heißt er auch AT-Befehlssatz.

HBCI (Home Banking Computer Interface)

Standard der deutschen Bankenverbände für sichere Finanztransaktionen im Internet. Angebliche Vorteile: Hohe Sicherheit (SSL-Verschlüsselung, PGP, elektronische Signatur) keine TAN erforderlich, kein weiterer Hard- und Softwarebedarf für den Anwender.

HDLC (High-Level Data Link Control)

Übertragungsprotokoll für Datenpakete über serielle Leitungen nach ISO. Dieses Protokoll wird auch bei PPP eingesetzt. Eine Prüfsumme mit 16 Bits sichert dabei die Datenübertragung ab.

HDSL (High data rate DSL)

Übertragungsverfahren, das mit PCM über Kupferdoppeladern die Übertragung mit 1544 KBit/s (T1) oder mit 2048 KBit/s (E1) realisiert.

Header (dt.: Kopf)

Jedes Datenpaket, das im Internet verschickt wird, hat einen Vorspann, der z. B. definiert, welcher Art die zu übermittelnden Daten sind und was mit ihnen geschehen soll.

Headset

Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon. Kann z. B. zur Internet-Telefonie verwendet werden.

Helpdesk/Help Desk

A: Stellen oder Gruppen zur Unterstützung bei Fragen. Ein User Help Desk unterstützt Anwender.
B: Auch Softwaresysteme zur Unterstützung von Help Desk-Mitarbeitern werden als Help-Desk bezeichnet.

Hertz (Hz)

Die Maßeinheit der Frequenzmessung. Ein Hertz entspricht einer Schwingung pro Sekunde. Gebräuchliche Frequenzen in Computern und Elektronikgeräten werden häufig in Kilohertz (KHz = 1.000 Hz = 103 Hz), Megahertz (MHz = 1.000 KHz = 106 Hz), Gigahertz (GHz = 1.000 MHz = 109 Hz) oder Terahertz (THz = 1.000 GHz = 1012 Hz) gemessen.

Heterogene Netze

Netze können auf drei Ebenen heterogen (ungleichartig) sein:
  1. auf der physikalischen Ebene durch die Verwendung unterschiedlicher Übertragungsmedien, wie z. B. Ethernet, Token Ring oder X.25
  2. auf der Protokollebene durch die Verwendung unterschiedlicher Übertragungsprotokolle, wie z. B. OSI oder TCP/IP
  3. auf der Ebene der Betriebssysteme, wie z. B. MS-DOS oder Unix

Hexadezimal

Ein Zahlensystem zur Basis 16, das aus den Ziffern 0 bis 9 und Buchstaben A (Äquivalent zur 10 des Dezimalsystems) bis F (Äquivalent zur 15 des Dezimalsystems) besteht.

HiColor

Steht für eine Farbtiefe von 16 Bit. Pro Bildpunkt (Pixel) können 65.536 (64Kbyte) unterschiedliche Farben dargestellt werden. Damit werden fotorealistische Darstellungen möglich (siehe auch TrueColor und Video-RAM).

History (dt.: Historie)

Der Browser merkt sich die zeitliche Reihenfolge der zuletzt aufgerufenen Webseiten. Damit kann zu bereits besuchten Seiten zurückgefunden werden (Vor- und Zurück-Funktion, oder Sprung zu einer beliebigen Seite in der History-List).

Hit (dt.: Treffer)

Zugriff auf eine Datei auf einem Web-Server. Die Hits werden im Log-File festgehalten. Alle Arten von Dateien, also HTML-Seiten genauso wie Bilder oder Videos, erzeugen einen Hit.

Homebanking

Bankgeschäfte können via Web von zu Hause aus erledigt werden. Fast alle Banken bieten inzwischen Homebanking an. Man erhält einen Zugangscode und eine Liste mit Geheimnummern (TAN für TransAktionsNummer), die für jede Buchung eingegeben werden müssen. Voraussetzung ist jedoch oft, dass Java und Javascript im Browser aktiviert sein müssen.

Homepage

Zwei Bedeutungen:
A: Die erste Seite oder Startseite eines Servers im Web, die ein Browser als erstes ansteuert
B: Die (private) Homepage i. S. eines privaten Webauftritts.

Homing (auch: Server-Homing)

Bezeichnet die Möglichkeit, einen eigenen Rechner bei einem Provider aufzustellen. Dies spart die Gebühren für die sonst nötige Standleitung.

Hop (dt.: Hüpfer)

Eine von mehreren Dateiübertragungen, die in einem Datennetz nötig sind, um eine Nachricht von Punkt A zu Punkt B zu übermitteln. "Ein Artikel ist über 5 Hops gelaufen" bedeutet, dass eine Nachricht über fünf News-Server (zum Beispiel Mailboxen) gewandert ist, bis sie am Ziel war. Der Ausdruck wird auch verwendet, um den Sprung eines Datenpaketes von einem Router zu einem anderen zu bezeichnen.

Host (dt.: Gastgeber)

Bezeichnung für einen Computer im Netzwerk der über eine eindeutige Nummer (IP-Adresse) erreichbar ist. Ein Host erlaubt Benutzern durch ein Kommunikationsprogramm die Kommunikation mit anderen Computern in einem Netzwerk. Siehe auch Client, Server.

Host ID

Der Teil der IP-Adresse in einer bestimmten Netzwerk-ID, der einen Computer kennzeichnet.

Hosting

Bezeichnet die Möglichkeit, auf einem Rechner des Providers einen eigenen Webserver einzurichten. Dies spart die Gebühren für die sonst nötige Standleitung.

HotJava

Name eines Browsers von Sun Microsystems, der in Java geschriebene Applets ausführen kann. Mittlerweile sind fast alle Browser java-fähig.

Hotkey

Viele Programme bieten dem Anwender die Möglichkeit, häufig benötigte Aktionen auf eine bestimmte Taste oder Tastenkombination festzulegen. Diese Tasten nennt man "Hotkeys".

Howto (dt.: "Wie geht das?")

Bezeichnung für Kurzanleitungen im Netz.

HSCSD

High Speet Circuit Switched Data. Kanalbündelung von GSM-Datenkanälen zur besseren mobilen Datenübertragung. Bündelt max. 8 GSM-Kanäle (oft nur 4) 

HTML (Hypertext Markup Language)

Bezeichnung für die weitverbreitete, auf dem SGML-System beruhende Dokumentensprache zur Erstellung von Hypertext-Dokumenten im World Wide Web. In HTML-Dokumenten wird die Textformatierung und die Darstellung von Text, Bild und interaktiven Elementen durch spezielle, in den Text eingefügte Steuersymbole bewerkstelligt, wobei außer dem Text selbst, nichts direkt im HTML Dokument gespeichert wird. Statt dessen erscheint ein Verweis (Hyperlink), von welchem Computer die Daten bei Bedarf zu laden sind. Solche Verweise werden auch zur Verbindung verschiedener HTML Seiten verwendet.

HTML-Editoren

Zur Erstellung von Homepages wird ein HTML-Editor benötigt. Diese Anwendungen erleichtern das Schreiben der HTML-Seiten sehr und können die Homepage teilweise so anzeigen, wie diese später aussehen wird (WYSIWIG).

HTML-Mails

HTML ist die Programmiersprache des Internets. Die Hauptaufgabe von HTML ist die Anordnung von Texten, Tabellen und Grafiken. Es setzt sich inzwischen auch als eine Alternative für das Verschicken von E-Mails durch. Der Vorteil: Nachrichten können genauso wie eine Web-Site aufgebaut sein, Grafiken und Tabellen können eingefügt, verschiedene Schriftarten und -farben verwendet werden. Nachteil: Die Datengröße von E-Mails werden extrem aufgebläht! Auch können Viren, im Gegensatz zu den rein textbasierten E-Mails, eingeschleust werden. Alle neueren E-Mail-Programme unterstützen HTML-Mails.

HTTP (Hypertext Transfer Protocol)

Standard zur Übertragung von HTML-Dokumenten im Internet.

HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Security)

Protokoll für verschlüsselte HTTP-Übertragungen.

Hub (dt.: Konzentrator)

Verteiler im Netzwerk, zum Verbinden mehrerer PCs mittels Twisted Pair Kabel.

Hybrid-Gerät

Ein Hybrid-Gerät ist eine Kombination aus ISDN-Karte, Modem und a/b-Wandler. Eine Hybrid-Karte bietet alle analogen Funktionen.

Hyperlink

Markierte Bereiche, insbesondere im World Wide Web, die beim Anklicken mit der Maus eine Verzweigung zu anderen Dokumenten oder Teilen davon bewirken. Im World Wide Web stellen Hyperlinks auch Zieladressen anderer Hosts dar, die per Klick direkt zu erreichen sind.

Hypertext

Texte, die durch aktive Sprungmarken/Verweise miteinander verbunden sind.

Hypertextlink

Siehe Anchor.

Hypermedia

Elektronische Dokumente, die Verbindungen (Hyperlinks) zu anderen themenverwandten Dokumenten/Informationen enthalten. Hypermedia umfasst neben Hypertext auch Grafiken, Bilder und andere Informationsmedien.

Hytelnet

Ein Internet-Dienst, der einen text- und menüorientierten Zugang bietet. Dies sind vor allem Zugänge zu den Datenbeständen von Bibliotheken.