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Business E-volution - Das E-Business-Handbuch  Erfolgsfaktor Content Management - Vom Web Content bis zum Knowledge Management

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Business E-volution Glossar F

Fake (dt.: vortäuschen)

Bei E-Mail bspw. die Angabe einer falschen Adresse. Beim Chat u. a. das Einloggen mit einem falschen Geschlecht (Männer treten als Frauen auf), bei IP-Adressen das Vortäuschen, man wäre auf einem anderen System.

Fallback (dt.: zurückfallen)

DFUE: Zurückschalten auf langsamere Geschwindigkeit bei schlechter Leitungsqualität.

FAQ (Frequently Asked Questions - dt.: häufig gestellte Fragen)

Auf Websites, Newsgroups und Mailinglisten haben sich stets einige motivierte Nutzer gefunden, die anderen den Einstieg in eine bestimme Thematik durch das Sammeln von Hinweisen erleichtern wollen. Dazu haben sie die Problemkreise, auf die gerade Anfänger laufen, ausführlich mit Lösungsvorschlägen und ergänzenden Hinweisen diskutiert. Diese Sammlungen heißen in Anlehnung an ihren Inhalt FAQ (Frequently Asked Questions - häufig gestellte Fragen). Mit FAQ ist also generell eine Liste gemeint, in der zu einem bestimmten Thema häufig gestellte Fragen und deren Antworten aufgeführt werden.

FAT (File Allocation Table)

Dateiystem mit dem bei DOS- bzw. Windows-PCs Daten auf einer Festplatte gespeichert werden. FAT ist ein sehr ineffizientes, verschwenderisches und schlecht gesichertes Dateisystem, das auf 64.000 Dateien und 2 GByte begrenzt ist. Wurde mal ursprünglich für Disketten mit einer Kapazität von 160 KB erdacht. Schöne Karriere, traurige Technik.

FAT 32

"Verbesserte" Version des FAT unter Windows 98 - man kann lange Dateinamen darstellen und 'Laufwerkspartitionen mit mehr als 2 GB (Gigabyte) verwalten. Proprietär und technisch fast genauso obsolet wie FAT.

Favoriten

Favoriten im Sinne von Windows sind Ordner, Dateien und Internetseiten, die man häufig braucht. Bei Netscape heißen sie Bookmarks (Lesezeichen). Windows legt sie in einem eigenen Verzeichnis ab.

Faxgruppen

Faxgeräte (Faxmodems) werden je nach Funktionen in Gruppen unterteilt, wobei noch die Gruppen 3 (G3) und 4 (G4) von Bedeutung sind. Modems nach dem G3-Standard arbeiten im analogen Telefonnetz. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 9600 Bit/s bzw. 14 400 Bit/s. G4-Geräte arbeiten ausschließlich am ISDN-Netz mit einer Übertragungsrate von 64000 Bit/s.

Fax-to-Mail (Fax2Mail)

Mit einem normalen Faxgerät wird ein Fax an einen Rechner verschickt, der den Inhalt dann als Grafikdatei per E-Mail an den Empfänger verschickt (siehe auch Mail2Fax).

FCC (Amerikanische Zulassungsbehörde im Fernmeldewesen)

Das deutsche Äquivalent heißt BZT.

FDDI (Fiber Distributed Data Interface)

Backbone auf Glasfaserbasis, der Daten mit max. 100 MBit/s transferiert.

Fehlerkorrektur

Verfahren zur Beseitigung von Übertragungsfehlern infolge von Leitungsstörungen oder Fehlerkorrektur / Richtigstellung von Inhalten, vgl. ECC.

FidoNet

Weltweit arbeitendes BBS-Netz (Mailbox-Netz) auf privater Basis. Gegründet Anfang der 80er Jahre.

FIF (Fractal Image File)

Bilddateien werden nach fraktalen Algorithmen komprimiert. FIF-Dateien haben eine hohe Komprimierungsrate. Per Plug-In kann ein Browser die Bilddateien anzeigen.

FIFO (First In, First Out)

Warteschlange von Daten anstatt Menschen. Serielle Schnittstellenbausteine vom Typ 16550 haben einen eingebauten Puffer, um ankommende Daten zwischenzuspeichern, wenn das Betriebssystem gerade beschäftigt ist und deshalb keine Daten entgegennehmen kann. Der Datenpuffer arbeitet nach dem Prinzip "First In, First Out", das erste empfangene Byte wird also auch als erstes weitergeleitet sobald das System wieder aufnahmebereit ist.

File (dt: Datei)

file:// ist der Hinweis auf eine lokale Datei in einem Browser. Die Datei ist nur auf dem lokalen Datenträger verfügbar. File ist ebenso die englische Bezeichnung für Datei.

File-Server

Ein Computer, der seine Dateien und Programme allen anderen im Netz zur Verfügung stellt. Somit kann in einem Netzwerk jeder auf ein und dieselben Daten zugreifen.

Finger

Internet-Dienst, mit dem man erfahren kann, wer gerade beim selben Host angemeldet ist. Finger ist eine alte und weit verbreitete Möglichkeit, die Datei mit den Benutzerlogins auf einem UNIX-System zu untersuchen. Es erlaubt, den Login-Namen von jemandem herauszufinden (und damit auch die E-Mail-Adresse), sowie seinen bzw. ihren richtigen Namen, sofern man weiß, welchen Computer das Gegenüber benutzt. Finger teilt einem mit, ob der Benutzer im Moment eingeloggt ist. Obwohl Finger sehr eng mit UNIX verbunden ist, gibt es Clients, die es einem ermöglichen, Finger-ähnliche Abfragen von anderen Systemen aus durchzuführen. Finger ist alt und wird nur noch selten genutzt.

Firewall (dt.: Brandschutzmauer)

Software oder dedizierte Kombination aus Hardware und Software, die IP-Segmente (z. B. eines internen Netzwerkes) vom Internet trennt, um sie vor unerlaubtem Zugriff zu schützen. Diese Software regelt dann den Datenverkehr zwischen den Segmenten. Durch Firewalls schützen Provider auch ihre Rechner, während diese online sind.
Ziel 1: Niemand soll "hineinkommen" dürfen, der das nicht soll.
Ziel 2: Nichts (auch kein Trojanisches Pferd) soll "herauskommen" können, wenn dies nicht erwünscht ist.
Firewalls sind ein wichtiger Baustein für eine IT-Sicherheitslösung für Firmen jeder Größe.

FIRST (Forum of Incident Response and Security Teams)

Internationaler Zusammenschluss von Organisationen, die sich um die Sicherheit der Datenkommunikation kümmern.

Flame (dt.: "in Wut geraten")

Beschimpfungen von anderen Teilnehmern in Newsgroups und Foren. Zunehmend auch in E-Mails und Gästebücher. Oft auch ein gegen alle Konventionen verstoßender Artikel mit verletzendem, beleidigendem oder provozierendem Inhalt.

Flood/floodding (dt.: Überfluten)

Unfeine, aber grundsätzliche Möglichkeit zur Beeinträchtigung, die vielfältig eingesetzt werden kann: Überflutung eines Web-Servers mit Anfragen, um diesen außer Gefecht zu setzen, Überflutung von Chats, Newsgroups oder E-Mail-Postfächern durch große Mengen an posts. Im Extremfall siehe auch Denial of Service.

Flops (Floating Point Operations per Second - Gleitkomma-Berechnungen pro Sekunde)

Einheit für die Rechengeschwindigkeit von Computern. Normalerweise gemessen in MFLOPS (Mega-FLOPs) oder GFLOPS (Giga-FLOPs).

Flow control (dt: Flusskontrolle)

Austausch von Signalen über spezielle Leitungen, durch den jedes Gerät seine Betriebsbereitschaft zum Senden oder Empfangen von Daten signalisiert.

Follow Up

Eine Antwort auf einen vorausgegangenen Artikel im Usenet.

Font

Englischsprachiger Begriff für Schrift(-art).

Foo

Ein im Internet gern verwendeter Platzhalter für bestimmte Ausdrücke in Beispielen. Kommt etwa in einer Erläuterung einer E-Mail-Adresse in der Form foo@foobar.de vor.

Forging (dt.: fälschen)

Versender von (Massen-) Werbe-E-Mails (Spammer) geben falsche E-Mail-Adressen an und können sich so anonymisieren.

Form (dt: Formular)

Bereich einer HTML-Seite, in dem sich aktive Elemente zur Datenübermittlung an den Server befinden. Typische Form-Elemente sind u. a. Textfelder, Radio-Buttons, Check-Boxes und Absende-Buttons.

Forwarder

Dienstleister, der Zugriffe auf eine Adresse an eine andere, meist höhere Stelle, weiterleitet. Dies ist bspw. bei E-Mails und URLs sinnvoll.

FOSSIL (Fido/Opus/Seadog Standard Interface Layer)

Ein auf IBM-kompatiblen Rechnern üblicher Gerätetreiber für serielle Schnittstellen. Geschichte.

FPS (Frames per Second - Bilder pro Sekunde)

Wie schnell kann ein Anwendungsprogramm (z. B. ein Spiel) Bilder berechnen. Als einigermaßen "spielbar" werden 15 FPS angesehen. Flüssige Bewegungsabläufe werden aber erst ab 25 FPS erzielt.

Frame (dt.: Rahmen)

Konzept zur Unterteilung einer HTML-Seite in mehrere "Fenster", in denen dann jeweils eigene HTML-Seiten dargestellt werden.

FrameRelay

Leistungsstarkes Übertragungsprotokoll, das X.25 ablösen soll.

Freeware

Freeware ist genau das, was der Name sagt: Kostenlose Software, die beliebig weitergegeben werden darf. Ein Autor hat ein Programm geschrieben und stellt es uneigennützig jedem zur freien Benutzung zur Verfügung. Das Urheberrecht verbleibt beim Autor. Der Autor übernimmt in der Regel weder Funktionsgarantie noch Haftung für durch die Nutzung der Software entstehende Schäden. Wenn nicht anders verfügt, können Freeware-Programme kopiert und beliebig weitergegeben werden. Verboten ist es dagegen, Programme dieser Art kommerziell zu vertreiben oder in kommerzielle Produkte einzubauen.

Front-End

Als Front-End bezeichnet man den Teil einer Anwendung, welche der Benutzer auf seinem Client für den Zugriff auf die Applikation verwendet (s. auch Back-End). Kommt langsam aus der Mode. Standard-Frontend wird immer mehr ein Browser.

FTP (File Transfer Protocol)

FTP ist nach dem Anwendungsprotokoll benannt, das es verwendet: das "File Transfer Protocol". Es ist ein Softwareprotokoll zur Übertragung von Dateien zwischen dem Benutzerrechner und einem FTP-Server. Es ist dabei unerheblich, wo die beiden Computer stehen, wie sie verbunden sind, und selbst das Betriebssystem ist unwichtig. Sofern beide Computer das FTP-Protokoll "sprechen" und Zugang zum Internet haben, kann man das Kommando ftp benutzen, um Dateien zu transferieren. Einige Feinheiten bei der Anwendung ändern sich bei verschiedenen Betriebssystemen, aber die Struktur der Grundbefehle bleibt auf allen Maschinen dieselbe. Über FTP ist der Zugriff auf Datenarchive jeder Art im Internet möglich. Besondere Bedeutung hat dabei der sog. "Anonyme FTP-Zugang".

FTP-Server

Dies ist ein Internet-Rechner, der über das FTP Dateien, Verzeichnisse und sogar den Inhalt ganzer Festplatten zum Download zur Verfügung stellt.

Fuzzy Suche (steht für "unscharfe Suche")

Durch komplizierte Berechnungen werden dem eigentlichen Suchwort ähnliche Begriffe generiert und dann zusätzlich nach diesen gesucht. Macht Sinn bei komplizierten Begriffen und Eigennamen.