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Business E-volution - Das E-Business-Handbuch  Erfolgsfaktor Content Management - Vom Web Content bis zum Knowledge Management

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Business E-volution Glossar B

B2B

Kurzform für "Business-to-Business". Eine E-Business-Strategie für Geschäftskunden und Unternehmenskunden. In der Regel werden per Website registrierten Interessenten oder Kunden Angebote (Shop) gemacht oder vermittelt (Börse) oder Dienstleistungen (ASP) oder Informationen (z. B. Wirtschaftsdatenbanken) zur Verfügung gestellt.

B2C

Kurzform für "Business-to-Customer" oder "Business-to-Consumer". Analog zu B2B, nur dass hier Verbraucher und private Kunden bedient werden und i. d. R. Interessenten sich nicht registrieren müssen.

B2E

Kurzform für "Business-to-Employee". Analog zu B2B und B2C besteht hierbei die "Kundengruppe" aus den eigenen Mitarbeitern. In der Regel sind dies Intranets.

Backbone (dt.: Rückgrat)

Zusammenhängende Leitungsstrecke der relativ höchsten Kapazität in einem Netzwerk. Backbones sind meist größere Rechner mit "dickem" Internet-Anschluss und Domain Name Server, die in der Lage sind, alle Adressen aufzulösen (d. h. eine Route bzw. einen Weg zu der gewünschten Adresse zu finden) oder festzustellen, dass es sich um eine ungültige Adresse handelt. Das Rückgrat (backbone) eines Netzes bilden mehrere solche Rechner, die über sehr schnelle Übertragungswege miteinander verbunden sind.

Backdoor

Eine oft geheimgehaltene "Hintertür", damit Interessierte (z. B. Hacker durch Viren, Geheimdienste ...) in etwas (Netzwerk, Rechner, Firewall, Router ...) einzudringen oder hindurchgehen können, ohne sich anmelden zu müssen. Sammelbegriff für alle Zugänge zu einem System, bei denen der normale Sicherungsmechanismus umgangen wird und so jemand unberechtigterweise Zugang und Rechte erhält.

Back-End

Als Back-End wird die Daten liefernde Seite einer Client/Server-Anwendung bezeichnet. In der Regel ist dies ein Datenbank-Server.

Backup

Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten, auf die im Notfall zurückgegriffen werden kann. Diese regelmäßige teilweise oder vollständige Kopie von Datenbeständen auf ein anderes Speichermedium wird als Backup bezeichnet.

Bandbreite

Datenmenge pro Zeiteinheit (gemessen in bps, Bits pro Sekunde), die man übertragen kann. Je höher die Bandbreite, desto höher der Datendurchsatz. Analogie: Strohhalm, Flasche, Feuerwehrschlauch. Wasser=Daten, Wassermenge=Durchsatz. Wassermenge pro Zeiteinheit=Bandbreite.

Banner/Bannerwerbung

Grafiken z. B. in der Größe von 480x60 Pixel mit einem Link zur Homepage des Werbetreibenden. Eine weit verbreitete Methode, um Websites bekannt zu machen bzw. um damit Geld im Internet zu verdienen - oder zu verbrennen. Vgl. hierzu 3.4.1.2 im Buch..

Banning

Wenn ein Server einen Nutzer verbannt, kann sich dieser nie mehr auf diesem Server einloggen. Weitere Login-Versuche sind zwecklos. Verbannte User müssen sich einen neuen Account beschaffen.

BASE64

Wie MIME ein, allerdings schon veraltetes E-Mail-Kodierverfahren.

Basisanschluss

Ein ISDN-Anschluss, der zwei B-Kanäle und einen D-Kanal umfasst. Die Telekom bietet Basisanschlüsse im Euro-ISDN in den Konfigurationen Mehrgeräteanschluss und Anlagenanschluss an.

Batch-File (engl.: Stapeldatei)

Das ist eine Datei, die mehrere Befehlsaufrufe enthält, welche hintereinander abgespielt werden. Batch-Dateien sind an der Dateiendung ".bat" oder ".cmd" zu erkennen. Batch-Dateien sparen Zeit, da mehrere Aktionen automatisch hintereinander ausgeführt werden.

Baud

Einheit der Schrittgeschwindigkeit bei isochronen Signalen. Benannt nach dem franz. Telegrapheningenieur Baudot. Ohne Angabe der Kodierung sagt ein Baud nichts über die Datenübertragungsgeschwindigkeit (Einheit: bit/s) aus. Nur wenn pro Schritt genau zwei Zustände kodiert werden (0 oder 1) entspricht die Baudrate der Bitrate. Zu beachten ist, dass bei einem Signalwechsel, je nach Einstellung des Übertragungsprotokolls, bis zu vier Bit übertragen werden können.

Baustein

Deutsche Bezeichnung für einen Chip oder ein Elektronik-Modul.

BBS (Bulletin Board System)

Computer, auf dem ein Kommunikationsprogramm arbeitet, das elektronische Foren und/oder Dateien zum Download anbietet. Viele Mailboxen bieten auch Chats an. Die meisten Mailboxen müssen separat angewählt werden, nur wenige sind ins Internet integriert. Das bekannteste BBS ist das weltweite Usenet News System.

BCC (Blind Carbon Copy)

Im Gegensatz zu CC sieht der Empfänger einer Mail nicht, an wen noch Kopien geschickt wurden.

BDC (Backup Domain Controller)

Ein Domain-Controller, der für einen PDC einspringt, wenn dieser ausfällt. Spezifikum allein des Betriebssystems Windows NT.

Beatnik

WWW-Browser-Plugin für unterschiedliche Plattformen mit komplettem virtuellen Synthesizer.

Bedienerruf

Nach einem Faxversand können Sie mit dem Partner direkt weitertelefonieren (externes Telefon an gleiche Leitung). Restriktion: Auch die Gegenstelle muss eine Bediener-Funktion besitzen.

Benefitting

Werbeangebot mit direktem Nutzen für den Internet-Surfer.

Benutzerkennung

Der Name, mit dem der Benutzer sich dem Computersystem gegenüber identifiziert. Auch Benutzername. Dies kann ein Realname, ein Pseudonym oder eine Abkürzung sein.

Benutzerkonten

Datenbank auf einem Anmeldeserver, mit der der Server prüfen kann, ob Usernamen und  Passwörter stimmen und ob der User die notwendigen Berechtigungen besitzt, um die gewünschte Aktion auszuführen..

Benutzeroberfläche

Darstellender Teil der Arbeitsoberfläche eines Computers, Handhelds, Handys etc. In der Regel die Bedienoberfläche auf dem Monitor oder Display sowie ihre jeweilige Funktionalität. Microsoft Windows war einmal eine Benutzeroberfläche für DOS.

Benutzerprofile

Individuelle Einstellungen der Wünsche und Berechtigungen des einzelnen Users. Dies umfasst sowohl die Gestaltung des eigenen Desktops als auch die Aktions-Berechtigungen, z. B. im Netzwerk.

Benutzer-Verwaltung

Funktionalitäten einer Software (Betriebssystem oder Anwendung), mit der ein Administrator Benutzern der Software Benutzerkonten, Benutzerprofile und Berechtigungen zuzuweisen oder entziehen kann.

Berechtigungen

Art und Umfang, wie ein User auf Ressourcen zugreifen darf.

Beta-Version

Version einer Software, die vor dem Verkauf an ein ausgewähltes Publikum verteilt wird, so dass noch vorhandene Fehler in diesem Feldtest gefunden werden können.

Betriebssystem

Ein Programm, das die Grundfunktionen eines Computers steuert (z. B. DOS, Linux, UNIX, Windows).

Bildwiederholfrequenz

Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz (Hz, 1 Hz=1/s) gemessen und gibt an, wie oft der Monitor das Bild pro Sekunde neu anzeigt. Eine Bildwiederholfrequenz unterhalb von 75 Hz ist nicht empfehlenswert. Faustregel: Je höher die Bildwiederholfrequenz ist, desto besser. 

Bimodem

Bidirektionales Modem- Übertragungsprotokoll. Arbeitet im Gegensatz zu den üblichen Protokollen wie Kermit, X-Modem, Z-Modem in beide Richtungen gleichzeitig. Weitgehend Geschichte.

Binär

Grundsätzlich verweist Binär auf das binäre Zahlensystem, in dem man nur mit Nullen und Einsen rechnet. Im Internet ist damit eine Übertragungsform gemeint, die notwendig ist, um ausführbare Programme (auch Binär-Dateien genannt) übertragen zu können.

Binärtransfer

Datentransfer zwischen Computern, bei dem die binären Daten erhalten bleiben. Das Verfahren ist üblich für den Transfer von Software und Grafikdateien.

Binaries

In Binärdateien konvertierte Bilder, Software, Spiele usw. Mit Binaries können Dateien per E-Mail oder in Newsgroups übertragen werden. Zum Codieren/Decodieren werden die Programme uuencode bzw. uudecode - per Archie oder FTP leicht zu finden - benötigt.

BIND (Berkeley Internet Name Domain-Daemon)

Ist die am weitesten verbreitete Implementation eines DNS-Servers.

Bindung

Ein Vorgang, der den Kommunikationskanal zwischen einem Protokolltreiber (z. B. TCP/IP) und einem Treiber einer Netzwerkkarte herstellt.

BINHEX (BINary HEXadecimal)

Eine Methode der Dateikonvertierung auf Apple Macintosh-Rechnern.

BIOS (Basic Input Output System)

Das BIOS ist fest eingebrannt der "Anlasser" für jeden Computer. Ohne BIOS startet kein Computer. Das BIOS beinhaltet die dauerhaft in einem Computer gespeicherten Systemroutinen. Gleich nach dem Anschalten des Computers bekommen Sie eine Meldung über das installierte BIOS. Bei modernen Mainboards ist es möglich das BIOS per Software zu aktualisieren.

BIT (Binary digIT)

Die kleinste in einem Computer darstellbare Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert 0 oder 1 (Strom = 1, kein Strom = 0). Acht Bit bilden ein Byte.

Bitmap (BMP)

Dateiformat für eine Rastergrafik.

Bits/s

Bits pro Sekunde (Bps)

B-Kanal

Der Kanal für die eigentliche ISDN-Datenübertragung (64kbit/s).

BLOB (Binary Large Object)

Im Datenbankjargon sind BLOBs größere Datenblöcke (2MB+), die an einen Datensatz angehängt werden können, z. B. Videofilme, Musikaufnahmen, etc. 

Blue Ribbon

Symbol der Free Speech Campaign der EFF im Internet. Sie tritt für eine freie, vollkommen unzensierte Veröffentlichung im Internet ein.

Blue Screen

Damit wird ein besonders schwerer Programm- oder Systemfehler bezeichnet. Viele Betriebssysteme zeigen solche Fehler ganzseitig auf blauem Hintergrund an. Unschön. Kann im reproduzierbaren Wiederholungsfalle auch Hinweis auf Virenbefall sein.

Bluetooth

Netzwerktechnologie auf Funk-Basis für den Nahbereich (z. B. Wohnung, Haus). Geeignet für Notebooks, Computer, Drucker, Handys, Fernseher, Heizungen, Mikrowellen Garagentoröffner usw.

BNC-Kabel (RG58-Kabel)

Veraltetes Kabel, um Rechner miteinander zu vernetzen. Sieht aus wie ein Antennenkabel vom Fernseher (ist auch fast eines). Anfang und Ende des Netzwerkes müssen mit einem Abschlusswiderstand (Terminator) versehen werden. An jeder Netzwerk-Karte befindet sich ein T-Anschlussstück, dessen Fuß an der Netzwerk-Karte befestigt wird und dessen Arme mittels BNC-Steckern mit dem Kabel verbunden sind.

Bookmark (dt.: Lesezeichen)

Auch Favoriten genannt. Sie werden benutzt, um Seiten auf WWW- und FTP-Servern wiederzufinden. Bookmarks werden im Browser angelegt und verbinden eine URL mit einer Kurzbeschreibung der Seite.

Boolscher Operator

Ein Operator, der zur Verarbeitung von Booleschen Werten, wie »wahr« und »falsch«, dient. Die gebräuchlichsten Booleschen Operatoren sind AND (und), OR (oder), NOT (nicht) und XOR (exklusives Oder). Sie werden auch bei Datenbankrecherchen verwendet (z. B. Suchmaschinen).

Bootsektor

Ist der Bereich auf einer Festplatte oder Diskette, der beim Formatieren in den ersten Sektor des Datenträgers geschrieben wird. Er enthält alle systemwichtigen Daten zum booten eines PC. Das BIOS versucht beim Start eines Computers immer, einen Datenträger zu finden, dort den Bootsektor zu laden und auszuführen. Wenn dort dann ein sogenannter Bootsektor-Virus steht ... Normalerweise steht im Bootsektor ein Programm, das dann versucht, das Betriebssystem zu laden.

booten

Alle Vorgänge im Rechner vom Einschalten bis das System betriebsbereit ist/das Betriebssystem geladen ist und man sich anmelden kann.

BOOTP (Bootstrap Protocol)

Rechner, die ihr Betriebssystem über ein Netzwerk laden, bekommen eine Netzwerkadresse zugeordnet.

Bots

Kurzform von Robots.

Bouncing / Bouncen (dt.: Aufprall, Rückprall)

Rücksendung einer E-Mail wegen eines Fehlers.

bps (Bit per Second)

Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten pro Sekunde. Vgl. baud

Breitbandnetz

Bezeichnung für ein Übertragungsnetz mit einer Bandbreite, die über dem des Fernsprechnetzes (inkl. ISDN) liegt, z. B. das Fernsehkabelnetz.

Brett (auch "Schwarzes Brett")

Begriff für ein Diskussionsforum in deutschsprachigen Mailboxen.

Bridge (dt.: Brücke)

Eine Bridge verbindet zwei oder mehr Netzwerksegmente bzw. Computernetze (LANs), auf der Ebene 1 (Netzzugangsschicht) des TCP/IP Schichtenmodells.

Broadcast

Das Verteilen von Nachrichten an viele oder alle Teilnehmer, z. B. das posten eines Artikels im Usenet.

Browser (dt.: Herumstöberer)

Software zum Betrachten von Hypertextdokumenten im HTML-Format aus dem Internet/WWW, dem Intranet oder lokalen Speichermedien. Es gibt aber auch FTP- und News-Browser. Es gibt Browser für PC's, Macintosh, UNIX-Geräte und andere Computer. Die meist verwendeten Browser sind der Navigator von Netscape und der Internet Explorer von Microsoft.

BTX

Kurzform für Bildschirmtext. Geschichte.

Buddy-Liste

Zeigt dem Netsurfer, wer von den in der Liste eingetragenen Personen gerade online ist. Nutzt man dieses von AOL bekannte Tool, wird nach dem Einwählen ins Internet die aktuelle IP-Adresse gespeichert. Das erleichtert das Chatten oder Telefonieren im Internet, weil sich die Teilnehmer dann untereinander anwählen können.

Bug (dt.: Wanze)

Im Computerjargon werden so Hardware- oder Softwarefehler bezeichnet. Bei Softwarefehlern stehen möglicherweise sog. Bugfixes im Internet zur Verfügung. Größere Bugs werden von den Softwarefirmen mit einem Patch behoben.

Bulk-Mail

Werbe-E-Mails (auch Spam oder Junk-Mail genannt). Suchroboter sammeln auf Internetseiten oder in Newsgroups-Artikeln E-Mail-Adressen. An diese große Zahl von Adressen werden dann Werbesendungen verschickt. Entspricht nicht der Netiquette.

Bulletin Board

engl. für "Schwarzes Brett"

Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)

Das Bundesdatenschutzgesetz stellt eine Konkretisierung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts im Bezug auf den Umgang mit personenbezogenen Daten dar (Recht auf informationelle Selbstbestimmung). Es ist auf alle Datenerhebungen anwendbar, die im Hoheitsbereich der Bundesrepublik Deutschland stattfinden. "Stattfinden" bedeutet im Internet, dass die Daten aus Deutschland oder nach Deutschland mitgeteilt werden.

Bus

Allgemeine Bezeichnung für eine Datenleitung, an der mehrere Empfänger/Sender angeschlossen sind. Je mehr Leitungen der Bus enthält, um so mehr Daten können parallel übertragen werden und desto höher ist der Datendurchsatz.

Business-to-Business

s. B2B

Business-to-Consumer

s. B2C

Bus-Topologie

Die Bus-Topologie entspricht einer Leitung, die "endlos" von Netzwerkgerät zu Netzwerkgerät reicht. 

Button

Schaltflächen von Programmen, bei denen bestimmte Funktionen ausgeführt werden. Auf Web-Seiten sind Buttons meist mit einem Link verknüpft.  Kleinere Werbe-Banner werden auch als Buttons bezeichnet.

Byte

Datenblock aus 8 Bits, es sind Zahlen von 0 bis 255 darstellbar. 1024 Bytes fasst man zu einem KByte zusammen. Weitere Abstufungen sind: MByte=1024 KByte, GByte=1024 MByte und TByte=1024 GByte.

Bytecode

Ausführbarer Java-Quellcode. Java-Programme werden in Normaltext geschrieben und von einem Compiler in den Bytecode kompiliert, der von einem Interpreter (der Java Virtual Machine) ausgeführt werden kann.

BZT-Zulassung

Alle Geräte, die an ein deutsches Telekomnetz angeschlossen werden, wie Telefone, Modems etc., mussten über eine BZT-Zulassung verfügen (Aufkleber mit Bundesadler und Zulassungsnummer). Durch die Liberalisierung weitgehend Geschichte.