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Business E-volution - Das E-Business-Handbuch  Erfolgsfaktor Content Management - Vom Web Content bis zum Knowledge Management

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Business E-volution Glossar A

Das @-Zeichen (gesprochen wie das englische "at") trennt in E-Mail-Adressen den Postfachnamen vom Server, wo sich das Postfach befindet, z. B. "mailbenutzer@eine_firma.de".

AA (auto answer)

Automatischer Answer-Modus bei einem Modem.

a/b-Adapter

Gerät, das den Anschluss analoger Geräte an das digitale ISDN ermöglicht.

Abruf-Funktion

Mit der Abruf-Funktion kann ein Faxgerät ein Partnergerät auffordern, eine Faxnachricht zu senden (aktiv) oder selbst eine Nachricht versenden (passiv).

Abstracts

Kurzbeschreibung oder -zusammenfassung. In Verbindung mit dem WWW bei Suchmaschinenergebnissen als Beschreibung der gefundenen Websites zu sehen.

Access

Der Zugang zum Internet über einen Provider oder zu einem geschützen Bereich (z. B. ein Netzwerk).

Access-Provider

Diensteanbieter (Provider), die zu fremden Inhalten nur den Zugang zur Nutzung vermitteln. Sie haften im Gegensatz zum Content-Provider überhaupt nicht (§ 5/III IUKDG).

Account

Zugangskonto oder Benutzerkonto - gilt für Computer, Netzwerke, Mailboxen, Online-Diensten und Internetangebote (z. B. E-Mail). Der Account besteht zumindest aus einem Benutzernamen und einem persönlichen Passwort.

ACD (Automatic Call Distribution)

Eine Software, die im Telefoniebereich eintreffende Nachrichten (calls) individuell verteilt ("Wenn Sie X möchten, drücken Sie bitte '3' ..."), verwaltet und deren Eingang meldet. Insbesondere wichtig für CTI-Anwendungen und Call-Center.

ACL (Access Control List)

Damit bezeichnet man eine Zuordnung von Netzwerkdiensten zu Rechnern, die diese Dienste nutzen dürfen.

Acrobat

Eine Software von Adobe, die mit PDF-Dateien umgehen kann. Der Acrobat Reader ist ein kostenloses Programm/Plug-in, mit dem PDF-Dateien (portable data format) betrachtet werden können.

Acronym

Kürzel häufig gebrauchter Begriffe oder Redewendungen, mit denen man beim Verfassen von E-Mails oder Newsgroup-Artikeln Zeit sparen kann.
Beispiele:
AFAICS = So wie ich die Sache sehe (As far as I can see)
AFAIK = Soweit ich weiß (As fas as I know)
ASAP = So bald wie möglich (As soon as possible)
CU = Wir sehen uns (See you)
CUL = Wir sehen uns später (See you later)
THX, TNX = Danke (Thanks)
RTFM = Lies das #*@!? Handbuch! (read the f...ing manual)

Active Directory

Verzeichnisdienst unter Microsoft Windows 2000. Verwendet DNS als Namenssystem und tauscht Informationen mit HTTP- oder LDAP-unterstützenden Anwendungen aus. Kerberos Sicherheitstechnik ist integriert. Administratoren können nun grafisch Domänen verwalten und Vertrauensstellungen konfigurieren.

ActiveMovie

Softwareschnittstelle zur Ansteuerung von Multimedia-Geräten auf Windows-PCs. ActiveMovie setzt mehrere austauschbare Treiber ein, die beim Abspielvorgang zusammenarbeiten. Auf diese Weise ist ActiveMovie bei der Auswahl der Datenquelle flexibler als die ältere MCI-Schnittstelle.

ActiveX

Microsofts Umsetzung folgender Grundidee: Einer Anwendung wird Funktionalität hinzugefügt, ohne die Anwendung zu ändern. Die Funktionalität wird der Applikation quasi wie ein Paket oder eine Komponente zur Seite gestellt und damit für diese Anwendung nutzbar.. Dadurch können Anwendungsprogramme beliebige dynamische Funktionalitäten erhalten. Dabei handelt es sich um Programmteile, die der Browser vom Server herunterlädt und auf dem Computer des Benutzers ausführt. ActiveX sollte eine Alternative zu Java und Java Script darstellen. Geht natürlich alles nur unter Windows ...

ActiveX-Control

ActiveX-Controls sind eine von Microsoft entwickelte Methode, einen Browser um von einem Server geladene Programme funktional zu erweitern. Um also eine "kleine" Funktionalität (z. B. Datei speichern oder Rechtschreibprüfung) in einem "großen" Programm (z. B. Mailprogramm oder Textverarbeitung) bereitzustellen. Bisher stehen ActiveX-Controls nur für das Betriebssystem Windows und neuerdings auch für den Macintosh zur Verfügung.

Ad Click

Anzahl der Klicks auf einen Link. Andere Arten, um Zugriffe zu messen, sind Page Impressions und Visits.

Ad Clicks Rate

Die AdClick Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den AdViews/Page Impressions der jeweiligen HTML-Seite zu den AdClicks des jeweiligen Werbetreibenden auf dieser Seite an. Die Click Rate berechnet sich demnach durch: AdClicks auf den Werbebutton dividiert durch die Summe der AdViews für einen Tag/Woche/Monat dieser Seite multipliziert mit 100.

Address Spoofing

Adressenschwindel! Mit einer falschen Internet-Adresse täuscht jemand vor, ein anderer zu sein.

Add in

Mit Add in bezeichnet man meist eine Sammlung von zusätzlichen Funktionen oder Optionen, die in ein Programm integriert werden. Die Programme werden dadurch in ihrem Leistungsumfang verstärkt und erhalten zusätzliche Eigenschaften.

Add-ons

Programme, die eine vorhandene Software um neue Funktionen erweitern und von den Herstellern meist kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

AdClick

Ein Benutzer klickt auf ein Werbebanner. Dann wird der Klick gezählt (Abrechnungsgrundlage) und der Browser des Benutzers wird zur Website des Werbetreibenden geschickt.

AdGame

Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spielend beschäftigt und sie dadurch näher kennen lernt. Gewinnchancen oder der Eintrag in eine "Hall of Fame" (Bestenliste) erhöhen den Anreiz, an einem AdGame teilzunehmen.

AdMail

Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per E-Mail an Nutzer verschickt werden. Diese Werbung sollte immer vom Nutzer bewußt gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen führen kann (Spamming).

Admin

Kurzform für Administrator.

Administrator

Systemverwalter in einem Netzwerk, betreut und verwaltet Server und Netzwerk und verfügt i. d. R. über alle Zugriffsrechte und kann diese zuteilen, entziehen und ändern.

Adresse

Kontextabhängig ist die E-Mail-Adresse oder eine Rechneradresse gemeint.
Jeder Anbieter im Netz hat eine bestimmte Kennnummer. Diese weist auf das lokale Netz hin, über das der Anbieter erreichbar ist. Dies kann eine bestimmte Website sein.

AdServer

Die Aufgabe eines AdServers besteht darin, für ein Web-Angebot die Werbebanner zu steuern.

ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line)

ADSL ist eine Variante des DSL, bei der upstream mit geringerer Datenrate (z. B. 768 KBit/s) als downstream (bis 9 MBit/s) abgearbeitet wird.

Adult Check

Eines von mehreren Systemen zur Sicherstellung der Volljährigkeit. Adult Check vertraut darauf, dass nur Volljährige Kreditkarten besitzen können und prüft bei der Aufnahme, ob die Kreditkartendaten einwandfrei sind. Nach positiver Prüfung erhält man einen Usernamen und ein Passwort.

AdViews 

Wenn ein Surfer im Internet ein Werbebanner sieht, spricht man von einem Adview. Gleichzeitig Mengenangabe für die Anzahl von Nutzern, die in einem bestimmten Zeitraum ein bestimmtes Werbebanner gesehen haben.

Agent

Software, die Anfragen automatisiert erzeugt und Antworten entgegennimmt und auswertet. Bei der Anwendung eines Clients (Client-Applikation) ist der Agent für Informationsfindung, -aufbereitung und -tausch zuständig. Das kann auch eine Software sein, die andere Websites durchsucht, überprüft oder Aktionen auslöst (Wertpapiere (ver)kauft, Preise erforscht, überprüft) etc. (vgl. virtueller Agent)

AGP (Accelerated Graphics Port)

Ein Interface für die Ansteuerung von speziellen Grafik-Karten. Dabei sollen bis zu 266 MByte/s bzw. 533 MByte/s im 2x-Modus erreichbar sein.

AIM (AOL Instant Messager)

Damit lässt sich feststellen ob ein anderer AIM-Anwendern gerade online ist, um sich bspw. mit ihnen zu unterhalten (chatten). Dieser Dienst ist kostenlos. Ein Konkurrenzprodukt ist Microsofts Netmeeting.

Akustikkoppler

Vorfahre des Modems. Ein Akustikkoppler wird mittels Gummimuffen auf einen gewöhnlichen Telefonhörer aufgesteckt. Größter Nachteil ist die Geschwindigkeit. Die schnellsten Akustikkoppler erreichen max. 1200 Bit/s. Geschichte.

Algorithmus

Eine Rechenvorschrift oder ein Verfahren um z. B. Daten zu verarbeiten, z. B. zur Ver- oder Entschlüsselung oder iterativ durch Annäherung z. B. die Quadratwurzel einer Zahl zu bestimmen.

Alias

Name oder Bezeichnung, der/die anstelle des Originals verwendet wird. Findet man häufig bei E-Mail-Adressen und zunehmend bei Homepage-Adressen. Ermöglicht einem Benutzer, die etwas unpraktischen Internet-Adressen zu vergessen und sie durch einen leicht merkbaren Namen zu ersetzen.

Alpha-Version

Vorabversion einer Software, die noch nicht den vollen Funktionsumfang hat (siehe auch Beta-Version).

Alphakanal

Ein künstlicher, unsichtbarer Farbkanal, der in einigen Grafikprogrammen für Transparenz- und Überlagerungsfunktionen verwendet wird.

AltaVista

Beliebter Volltext-Suchindex im Internet, auch in deutscher Sprache.

Analog

Übertragungsverfahren, bei dem die Form der elektrischen Signale, die (moduliert) übertragen werden, den Schallwellen, die vom Mikrofon aufgenommen werden, entspricht. Durch Möglichkeit der Demodulation von Unbefugten ist dieses Übertragungsverfahren nicht abhörsicher.

Anbieter

(siehe Provider)

Animated GIF (animiertes GIF)

GIF-Variante, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind und quasi wie bei einem Film hintereinander ablaufen. Teil der GIF89a-Spezifikation.

Anchor (dt.: Anker)

Wird in HTML für eine Text- oder Bildverknüpfung zu einem anderen Dokument benutzt.

Anlagenanschluss

Telefonanschluss, an dem mit ISDN eine Telefonanlage betrieben werden kann (siehe auch Mehrgeräteanschluss)

ANSI (American National Standards Institute)

Diese Einrichtung definiert die Standards in den USA und ist Mitglied der ISO.

ANSI

ANSI ist ein genormter Satz aus 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen und Sonderzeichen). Jedem der 256 darstellbaren Zeichen ist eine Zahl zwischen 0 und 255 zugewiesen. Der ANSI-Code wird von Windows und Windows-Programmen zur Zeichendarstellung verwendet. Nicht-Windows-Programme verwenden zur Darstellung in der Regel den ASCII-Zeichensatz. Die Belegung des ANSI- und des ASCII-Zeichensatzes ist für die Zeichen mit den Nummern 32 bis 127 identisch und enthält das lateinische Alphabet sowie Satz- und Währungszeichen. In den Werten 128 bis 255 finden sich Sonderzeichen wie deutsche Umlaute, französische Akzentzeichen etc.

ANSI Standard

In der Fachsprache der Datenkommunikation ist damit ein Standard für die Übermittlung von (Text-)Bildschirmdarstellungen gemeint. Es wird nicht einfach nur ein "Foto" des aktuellen Bildschirms übermittelt, was ja bei jeder kleinen Änderung erneut passieren müsste. Statt dessen wird jede Bewegung der Eingabeposition (des Cursors), jedes neue Bildschirmattribut und jede Farbänderung mit Befehlen (ANSI-Codes) übermittelt.

Answer-Modus

Einstellung eines Modems, bei dem es auf ankommende Rufe antwortet.

Anonymous FTP

Spezielle Form des FTP-Dienstes, der ohne eigenen Account dem Benutzer Zugang zu den weltweiten Anonymous FTP-Servern gewährt. Natürlich gibt es Restriktionen: Anonyme Anwender können normalerweise nur Dateien abholen, aber keine neuen Dateien ablegen oder existierende modifizieren.

Antialiasing

Rechnerisches Verfahren, das bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von Rastergrafiken und Buchstaben unschöne, treppenartige Kanten zu entschärfen hilft und die Auflösung erhöht. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen der Objekt- und der Hintergrundfarbe (siehe auch Dithering)

AOL (America Online)

Kommerzieller und zugleich weltweit größter Online-Dienst.

Apache

Ein UNIX Web-Server, der bei etwa der Hälfte aller Sites im Internet eingesetzt wird. Apache ist Freeware und basiert auf dem NCSA-Web-Server.

API (Application Programming Interface)

Eine Schnittstelle, über die externe Programme die Funktionalitäten des "API-Herausgebers" (einer Hardware, eines Betriebssystems oder einer Software) nutzen, abfragen oder sogar steuern können. 

APM (Advanced Power Management)

Komplett über das BIOS gesteuerte Stromsparfunktion. Komponenten wie Festplatten, Bildschirm oder Prozessor werden nach einer eingestellten Zeit der Inaktivität abgeschaltet bzw. im Stromverbrauch gedrosselt.

Applet

Kleines Javaprogramm, das in eine Webseite eingebunden und anschließend mit einem Java-fähigen Browser betrachtet wird.

AppleTalk

So werden Kommunikationsprotokolle für den Apple Macintosh-Rechner bezeichnet. Die Protokolle orientieren sich am OSI-Referenzmodell und ermöglichen so den Zugriff und die Erweiterung auf alternative Protokolle.

Applikation

Anwendungsprogramm zur Lösung bestimmter Aufgaben und zum Erstellen von Dokumenten, wie z. B. Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme.

Application-Sharing

Die Möglichkeit (bspw. bei Konferenz-Programmen) Anwendungen gemeinsam zu nutzen.

Application server
(Applikations-Server)

Eine Software (und in der Regel auch eine Server dazu), der alle Anfragen aus dem Web beantwortet, die der Standard - Webserver nicht beantworten kann (z. B. dynamische Inhalte, streaming video, Kontostand und Überweisung beim Homebanking etc.). Application server erhalten diese Anfragen, fragen ggf. interne Datenbanken oder Dateisysteme ab, bauen die "Antwort" zusammen und übergeben diese zurück an den Webserver, der sie zum Benutzer im Internet zurckschickt.
Application server werden für die verschiedensten Bereiche und Anwendungen eingesetzt.

Approval

Vorgang innerhalb eines Workflow, bei dem z. B. nach einem Qualitätscheck für etwas (z. B. Platine, Softwarefunktionalität oder Web-Content), eine Freigabe erteilt wird. In der Regel folgt dem Approval eines einzelnen Teils noch eine Gesamtabnahme des zusammengesetzten Teils. So wird z. B. beim Content Management ein bestimmter Inhalt (eine Seite) wird durch das Approval zur Abnahme weitergeleitet.

Archie

Ein Dienst im Internet, um Dateien auf FTP-Servern zu finden. Hierzu wird ein Archie-Client benötigt (z. B. telnet archie.th.darmstadt.de).

Archiv

Eine Sammlung von Dateien unterschiedlicher Formate, die in einer gemeinsamen Datei zusammengefasst sind und stets binär übertragen werden.

Archivierung

Funktionalität zum Archivieren/"Wegspeichern" nicht mehr aktuell benötigter Daten z. B. bei größeren Datenbank-gestützten Anwendungen.

ARJ (Dateiendung: .arj)

Tool, um Dateien platzsparend zusammenzupacken. Im Internet recht häufig verwendetes Packformat.

ARP (Adresse Resolution Protocol)

Bezeichnung für eine Methode, um Internet-Adressen in MAC-Adressen (Ethernet-Adressen) umzuwandeln.

ARPANET (Advanced Research Project Agency Network)

Der "Großvater" des Internet. Ein Computer-Netzwerk, das von der Advanced Research Projects Agency Ende der 60er Jahre ins Leben gerufen wurde 

Artikel

Eine Nachricht an eine Newsgroup im Usenet wird Artikel genannt. Wird ein Artikel an den Newsserver geschickt, wird vom posten gesprochen. Erscheint ein Artikel gleichzeitig in mehreren Newsgroups, so wird vom cross-posting gesprochen. Der Text eines Artikels heißt body, die Überschrift subject, der Verfasser des Artikels author und der Kopf wird header genannt.

ASCII (American Standard Code for Information Interchange)

ASCII wurde 1968 mit der Absicht entwickelt, Datenübertragung zwischen divergierenden Hardware- und Software-Systemen zu standardisieren. Das Codierungsschema ordnet jedem Zeichen aus dem standardisierten Zeichensatz eine Zahl zu. Zur Codierung werden 7 oder 8 Bit (erweiterter ASCII) verwendet, wodurch bis zu 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Steuerzeichen und andere Symbole) darstellbar sind. Die ersten 32 Zeichen sind für Steuerzeichen reserviert. Ein erweiterter ASCII-Code ist ein Satz von Zeichen, der den ASCII-Werten zwischen dezimal 128 und 255 (hexadezimal: 80hex bis FFhex) zugeordnet ist. Er kommt beim PC zum Einsatz.

Asset (digital)

Ein Asset ist ein wirtschaftlich verwertbares Stück, z. B. ein Produkt, eine Zahnpastatube oder ein Content, der wirtschaftlich verwertbar ist, weil jedes Asset werthaltig ist. Vgl. dazu auch "Erfolgsfaktor Content Management" Abschnitte 1.1.5 ff.

Asset Management

Überbegriff für alle Aktionen und Funktionalitäten eines (Web) Content Management (-Systems) für den Umgang, das Verwalten sowie das Management echter Assets. Vgl. dazu auch "Erfolgsfaktor Content Management" Kapitel 1 sowie Abschnitt 4.3.1

ASP (Active Server Pages)

Die ASP sind integraler Bestandteil der Active-Plattform von Microsoft. Die Active-Plattform basiert auf einer Anzahl von Sprachen, Standards und Services, die dazu benutzt werden können um entweder Active-Desktop (Client-Seite) oder Active-Server (Server-Seite) Applikationen zu erstellen.

ASP (Application Service Providing/Provider)

Hosting von und Vermietung des Zugriffs auf Applikationen im Internet. Vgl. hierzu Abschnitt 2.13.1 in "Business E-volution".

Asymmetrische Verschlüsselung

Das Konzept der asymmetrischen Kryptographie wurde 1976 von Whitfield Diffie und Martin Hellman vorgeschlagen, um das Problem des Schlüsselmanagements (der Begriff umfasst das Erzeugen, die Übertragung und das Speichern des Schlüssels) zu lösen. Danach hat jeder Beteiligte zwei Schlüssel - einen öffentlichen und einen privaten. Letzterer bleibt geheim. Jede Kommunikation umfasst nur öffentliche Schlüssel, private werden nie übertragen oder geteilt. Der Absender chiffriert mit dem öffentlichen Schlüssel, das Chiffrat kann jedoch nur mit dem privaten Schlüssel dechiffriert werden, der sich ausschließlich in der Hand des Empfängers befindet. Darüber hinaus ist asymmetrische Kryptographie auch zur Authentifizierung (digitale Unterschriften) verwendbar.

Asynchrone Verbindung

Verbindung ohne Übertragung eines Zeittaktes für die Daten. Anfang und Ende eines Datenworts müssen durch Start- und Stopbits markiert werden.

AT-Befehle

Kommandosprache zur Modemansteuerung. Der AT- oder Hayes-Befehlssatz, bei dem die Kommandos durch ein "AT" für Attention (engl.: Achtung) eingeleitet werden, wird zur Steuerung von Modems verwendet.

ATM (Asynchronous Transfer Mode)

Schnelles Paket-Vermittlungsverfahren zur Übertragung auch großer Datenmengen. Datenpakete sind hierbei 53 Bytes groß. Jede Zelle besteht aus einem 5 Byte großen Header und 48 Byte Nutzlast. Der Header enthält Angaben über Sender und Empfänger sowie die Service-Anforderungen.

Attachement (dt.: Anlage)

Datei(en), die als Anlage (oder Dateianhang oder Dateianlage) mit einer E-Mail versendet werden. Meist über das MIME-Format mit BASE64 oder UUDECODE verschlüsselt..

ATX-Board

Aktueller Standardformfaktor für Motherboards . Alle Slots nehmen Karten mit voller Länge auf. Außerdem kann ein ATX-Board mehr I/O Features wie AGP-Port, Modem, Audio oder LAN direkt onboard realisieren, das heißt ohne extra Karten dafür zu benötigen.

AU

Das Sun-Audio-Format (Dateiendung .au) stammt aus der Unix-Welt und wird auch gern bei Java-Applets verwendet. Das Format lässt nur eine Sampling-Rate von 8 kHz zu, was einer schlechten Tonqualität entspricht. Deshalb eignet es sich in erster Linie nur für Sound-Effekte.

AUC (Authentication Center)

Berechtigungsregister einer MSC. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel (Zahlencodes).

Audiostream

Datenströme digitaler Audiodaten. Der Prozessor schickt die Audiostreams von der Festplatte zur Soundkarte, um sie dort verarbeiten zu lassen, in ein Analogsignal umzuwandeln und über die Lautsprecher wiederzugeben.

Auditing

Wichtige Funktionalität z. B. bei der Versionsverwaltung bei der Programmierung oder bei Content Management Systemen. Durch das Auditing wird jede Änderung an einem Dokument mit ihrem Zeitpunkt vermerkt. Die dadurch pro Dokument entstehenden Einträge machen das "Wann, Wer und Warum?" von Änderungen transparent.

Authentifikation

Nachweis der Identität gegenüber einem Kommunikationspartner.

Authenticode

Ein Ansatz der Firma Microsoft, ActiveX-Objekte mit Hilfe von Verschlüsselungsverfahren zu authentifizieren. Im Gegensatz zu Java-Applets unterliegen ActiveX-Objekte nämlich keinen Beschränkungen und können so Viren oder andere unangenehme Begleiterscheinungen enthalten bzw. hervorrufen. Deswegen sollte jedes ActiveX-Objekt eine digitale Unterschrift (Signatur) des Programmierers enthalten, damit sichergestellt ist, dass das geladene Objekt noch im Originalzustand ist.

Authorisation

(siehe Berechtigung)

Auto-Classification

Software zur (halb-)automatischen Kategorisierung und Klassifikation von Contents. Bislang nur für Text-Content geeignet.

Autorensystem

Komfortable Entwurfsumgebung, welche Autoren die Erstellung interaktiver Multimediaanwendungen ohne tiefere Systemkenntnisse oder Programmierkenntnisse ermöglichen soll.

Autoritäts-Zone

Teil vom Domänen-Namensraum, für den ein bestimmter Namensserver verantwortlich ist. Eine Autoritäts-Zone beinhaltet mindestens eine Domäne.

Auto-Summarisation

Software zur (halb)automatisierten inhaltlichen Kurzzusammenfassung eines textlichen Contents.

Avatar

Künstliche Figur, die als virtuelles Abbild des Surfers oder Chatters in 3D-Welten verwendet wird.

AVI (Audio Video Interleaved)

Von Microsoft eingeführter Standard für Audio- und Videodaten. AVI-Dateien sind eine spezielle Implementation des RIFF-Dateiformats. Sie können recht unterschiedliche Daten enthalten, für die das passende CODEC installiert sein muß. 

AWT (Abstract Window Toolkit)

Eine Java-Bibliothek, die eine auf allen Rechnern identische Schnittstelle zum Betriebssystem realisiert.